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- Umbenennung der STEAG Energo Mineral Sp. o.o.
STEAG Energo Mineral
Sp. z o.o.
ul. Kolejowa 57
40-602 Katowice
Tel.: +48 32 786 93 25
Fax: +48 32 786 92 65
Von 9 JUNE 2011 Firma Evonik Energo Mineral Sp. z o.o. änderte ihren Namen in STEAG Energo Mineral Sp. z o.o.
Steinkohlenflugasche
In modernen Steinkohlekraftwerken wird zur Energieerzeugung
Steinkohle verbrannt. Bei diesem Prozess entstehen verschiedene Produkte, die
aufgrund ihrer Qualität in der Bau- und Baustoffindustrie eingesetzt werden.
In so genannten Trockenfeuerunganlagen wird die auf < 90 µm aufgemahlene
Kohle bei rund 1.200 C° in den Kessel eingeblasen.
Je nach Herkunft der eingesetzten Kohle enthält sie zwischen 65 % und 95 % Kohlenstoff
und 35 % bis 5 % nicht-brennbares, mineralisches Nebengestein. Während der Kohlenstoff
verbrennt, bleibt das mineralische Nebengestein als Asche aus dem Verbrennungsprozess
zurück.
Aufgrund der relativ niedrigen Temperatur im Kessel wird die
Asche nicht flüssig, sondern lediglich angeschmolzen. 85 % bis 90 % dieser Aschepartikel
werden mit dem Rauchgasstrom mitgerissen. Dort kühlen die Partikel ab und bilden
kugelförmige, überwiegend amorphe Partikel, die Steinkohlenflugasche. Über mehrstufige
Elektrofilter wird die Steinkohlenflugasche vom Rauchgas getrennt und über Förderleitungen
in Silos transportiert.
Die übrigen 10% bis 15 % der gesinterten Partikel verkleben miteinander und
fallen aufgrund ihres Gewichts zum Kesselboden und von dort in ein Wasserbad.
Dieses Material nennt man Kesselsand.
Aufgrund ihrer chemischen und physikalischen Eigenschaften, wie der puzzolanischen Reaktivität, der kugeligen Kornform und der Kornverteilung, ist Steinkohlenflugasche energomin® zu einem begehrten Baustoff für die Bau- und Baustoffindustrie geworden. Durch intensive Forschungs- und Entwicklungsarbeit wurde inzwischen ein breites Einsatzspektrum für energomin® erschlossen.
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Schon seit 25 Jahren unterstreicht die Steinkohleflugasche - energomin® - ihren positiven Einfluss auf die Betoneigenschaften. Heute ist energomin® schon ein erprobtes, gängiges Baumaterial und vor allem in Westeuropa iste s aus der Betonproduktion nicht mehr wegzudenken.
Der vorteilhafte Einfluss des Materials energomin® auf die Eigenschaften der Betonmischung ist vor allem auf seine Form und Körnung zurückzuführen. Steinkohlenflugasche energomin® verbessert aufgrund ihrer stofflichen Eigenschaften sowohl die Frisch- als auch den Festbeton. Der Beton mit Flugasche ist fließfähiger und dichter. Durch den Einsatz von Flugasche wird die Pumpfähigkeit des Betons verbessert und die Hydratationswärme-Entwicklung reduziert.
Betonfertigteile sind konstruktive (tragende) Betonteile. Daraus ergeben sich erhöhte Anforderungen an die Festigkeits- und Dauerhaftigkeitseigenschaften des Betons. Durch den Einsatz von Steinkohlenflugasche nach DIN EN 450 können in Verbindung mit zielsicher ausgewählten Betonzusatzmitteln anforderungsgerechte Betone für die Fertigung hergestellt werden. Aufgrund ihrer puzzolanischen Wirksamkeit kann die Flugasche auf den Zementgehalt des Betons angerechnet werden. Die kugelige Kornform der Flugasche trägt dazu bei, dass die innere Reibung des Betons verringert und die Verdichtungswilligkeit verbessert wird.
Je dichter und wasserundurchlässiger ein Beton ist, desto höher ist seine
Widerstandsfähigkeit gegen Sulfatangriff. Durch den Einsatz von Flugasche
wird der Sulfatwiderstand des Betons erhöht. Die Flugasche verringert den
Porenanteil im Beton und macht das Betongefüge mit Hilfe der kugeligen Kornform
dichter. Die Sulfatbeständigkeit spielt zum Beispiel bei der Herstellung von
Abwasserrohren und bei Gründungsbauwerken eine Rolle, weil diese mit sulfathaltigen
Wässern und Böden in Kontakt kommen.
Selbstverdichtender Beton muß extrem fließfähig sein. Ohne weiteres Zutun soll der Beton eine beliebig geformte Schalung hohlraumfrei ausfüllen, die Bewehrung umhüllen und sich selbst entlüften und ausnivellieren. Gleichzeit sollen die Festbetoneigenschaften eines Normalbetons erhalten bleiben. Die kugelige Kornform der Flugasche trägt dazu bei, dass die Gesteinskörnung im Beton besser eingebettet wird und daher auch besser transportiert werden kann..






